Stress bei Menschen und Tieren

Mann, mann, mann, ... was war das heute wieder für ein Stress!

Wie oft ist Ihnen dieser Gedanke in den vergangenen Tagen durch den Kopf gegangen? Wie oft war es für Sie stressig – im Alltag oder im Berufsleben? Und wie oft war es für Ihren Hund bzw. Ihre Katze stressig?

Und ... war das wirklich Stress?

Diese Fragen führen uns zu interessanten Überlegungen:

  • Was ist Stress?
  • Was kann Stress auslösen?
  • Woran erkennt man Stress?
  • Und was kann man gegen (zu viel) Stress tun?

Teil 1: Stress und Stressoren

Stress bedeutet, dass so genannte Stressoren auf einen Hund bzw. eine Katze (oder einen Menschen oder ein ganz anderes Individuum) einwirken und zu physischen und psychischen Reaktionen führen.

Stressoren kann man zunächst einmal einteilen in

  • innere Reize

und

  • äußere Reize

sowie in

  • akute Reize

und

  • chronische Reize

Darüber kann man Stressoren unterteilen in

  • physikalische Reize wie Hitze, Kälte, Strahlung, Geräusche, Lärm, …
  • mechanische Reize wie Berührungen, Stöße, Tritte, Druck, Zug, …
  • chemische Reize wie Gerüche, Über- / Unter- / Fehlversorgung, Toxine, …
  • biologische Reize wie Parasiten, Bakterien, Viren, Pilze ...
  • soziale Reize wie Gruppenstruktur (Menschen, Tiere), Überforderung / Leistungsdruck, Unterforderung / Langeweile, Isolation ...
  • körperliche Reize Entzug von Wasser / Nahrung / Bewegung / Schlaf, Schmerzen, Krankheiten, Verletzungen ...
  • emotionale Reize Freude, Frustration, Ärger, Wut, Angst / Furcht, Trauer, Konflikte, Unvorhersehbarkeit ...

Die physischen und psychischen Reaktionen eines Individuums auf die oben genannten Stressoren können ganz unterschiedlich ausfallen. Unterschiede zwischen den Individuen sind abhängig von Genetik, Geschlecht, Alter, Erfahrungen sowie physischem und psychischem Zustand.

Wie die physischen und psychischen Reaktionen aussehen? Dazu mehr beim nächsten Mal ...

➜ Teil 2

➜  Teil 3 erscheint in KW 16

➜  Teil 4 erscheint in KW 17

➜  Teil 5 erscheint in KW 18​​