Medical Training // Tierarzttraining - Teil 2

Das so genannte „Medical Training“ – auch „Tierarzttraining“ – tritt derzeit mehr und mehr in den Fokus beim Training von Hunden, Katzen, Pferden und anderen Tierarten. Keine Frage: je entspannter ein Hund, eine Katze, ein Pferd u. a. bei einer tierärztlichen Untersuchung oder Behandlung ist, desto entspannter können wir als Tierhalter bleiben, wenn für unseren Vierbeiner ein Tierarztbesuch ansteht.

Die Auswahl des richtigen Tierarztes – damit fängt das ganze schon weit vor dem eigentlichen Training an!

Idealerweise wählen Sie einen Tierarzt, der ...

  • ... eine Terminsprechstunde anbietet, damit Sie mit Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze sich nur kurz im Wartezimmer aufhalten müssen
  • ... getrennte Ein- und Ausgänge hat, um direkte Begegnungen zwischen verschiedenen Vierbeinern zu vermeiden
  • ... getrennte Wartezimmer für Hunde und Katzen (und evtl. kleine Heimtiere, Vögel und Exoten) bereithält
  • ... durch Trennwände in den Wartebereichen den direkten Sichtkontakt zwischen Vierbeinern vermeidet und so zusätzlich zu einer entspannten Situation für Ihren Vierbeiner beiträgt
  • ... durch einen rutschfesten Boden zu einem gesteigerten Sicherheitsgefühl bei Ihrem Vierbeiner beiträgt
  • ... Ihrem Vierbeiner die Möglichkeit gibt, sich im Behandlungszimmer zu orientieren und von sich aus Kontakt aufzunehmen
  • ... Ihrem Vierbeiner gegenüber eine freundliche Körpersprache hat
  • ... Ihnen im Vorfeld ggf. eine Trainingsanleitung für eine Maulkorbgewöhnung zukommen lässt und Sie bei einer Neigung Ihres Vierbeiners zu Angst bzw. Furcht vor dem Tierarztbesuch zu einem Ansprechpartner überweist, der Ihnen und Ihrem Vierbeiner eine wirkliche Problemlösung – unter Berücksichtigung des aktuellen Wissens zum Hund – bieten kann.