Medical Training // Tierarzttraining - Teil 3

Das so genannte „Medical Training“ – auch „Tierarzttraining“ – tritt derzeit mehr und mehr in den Fokus beim Training von Hunden, Katzen, Pferden und anderen Tierarten. Keine Frage: je entspannter ein Hund, eine Katze, ein Pferd u. a. bei einer tierärztlichen Untersuchung oder Behandlung ist, desto entspannter können wir als Tierhalter bleiben, wenn für unseren Vierbeiner ein Tierarztbesuch ansteht.

Nur ... warum sollte man sich als Hundehalter bzw. Katzenhalter überhaupt Gedanken zu diesem Thema machen? Und warum sollte man dann auch noch Zeit und Energie in das entsprechende Training investieren?

Tierarzt, Tierheilpraktiker, Tierphysiotherapeut – diese Tierberufler werden Ihrem Hund bzw. Ihrer Katze im Verlauf des Lebens immer wieder begegnen. Allen diesen Tierberuflern ist eines gemeinsam: sie alle müssen Ihren Vierbeiner untersuchen und behandeln.

Nun mag es durchaus sein, dass Ihr Vierbeiner es im Allgemeinen liebt, von Menschen angefasst zu werden. Bei einer Untersuchung und Behandlung kann das jedoch ganz anders sein. Tatsächlich empfinden Hunde und Katzen in diesen speziellen Situationen nicht selten eine Menge Stress und Furcht bis hin zur Panik. 

Mögliche Gründe dafür sind

  • die Begegnung mit vielen anderen Menschen im Wartebereich
  • die Begegnung mit vielen anderen Tieren im Wartebereich
  • die Wahrnehmung vieler unbekannter Gerüche
  • die Fixierung und damit eine Einschränkung der Bewegung
  • schmerzhafte Eingriffe bei früheren Untersuchungen und Behandlungen

Durch gezieltes Training ist es möglich, einen Hund bzw. eine Katze auf die Situationen und Abläufe vorzubereiten. Das führt zu mehr Sicherheit und Entspannung – nicht zuletzt auch bei Ihnen als Tierhalter!