Medical Training // Tierarzttraining - Teil 4

Das so genannte „Medical Training“ – auch „Tierarzttraining“ – tritt derzeit mehr und mehr in den Fokus beim Training von Hunden, Katzen, Pferden und anderen Tierarten. Keine Frage: je entspannter ein Hund, eine Katze, ein Pferd u. a. bei einer tierärztlichen Untersuchung oder Behandlung ist, desto entspannter können wir als Tierhalter bleiben, wenn für unseren Vierbeiner ein Tierarztbesuch ansteht

Nun ... was genau kann man als Hundehalter bzw. Katzenhalter denn eigentlich trainieren, damit der eigene Hund bzw. die eigene Katze zukünftig immer weniger und weniger gestresst ist, wenn eine Untersuchung oder eine Behandlung ansteht?

Hier gibt es zum einen allgemeine Übungen für mehr Entspannung und als Vorbereitung für Untersuchungen und Behandlungen und zum anderen spezielle Übungen mit dem Fokus auf dem jeweiligen „Eingriff“.

Beispiele für allgemeine Übungen sind:

  • Warten im Wartezimmer
  • Hochheben und Tragen
  • Steh / Sitz / Platz (in Bauchlage und in Seitenlage) auf dem Boden bzw. auf dem Tisch
  • Gewöhnung an das Tragen eines Maulkorbs
  • Pfotentarget 
  • Nasentarget
  • Kinntarget 
  • Hüfttarget

Beispiele für spezielle Übungen:

  • Fellpflege
  • Zahnpflege
  • Fiebermessen
  • Krallenkürzen
  • Zeckenentfernen
  • Eingeben von Medikamenten ins Auge, ins Ohr, ins Maul, auf die Haut ...
  • Röntgenuntersuchung, Ultraschalluntersuchung, ...

Durch gründliche Vorarbeit mit den allgemeinen Übungen können Sie schon im Vorfeld ein hohes Maß an Entspannung bei Ihrem Vierbeiner herbeiführen. Durch schrittweisen Ausbau mit den speziellen Übungen können Sie Ihren Vierbeiner zudem auf diverse Untersuchungen und Behandlungen vorbereiten und hierbei eine angenehmere Atmosphäre schaffen.